Höhentraining - high altitude

Höhenbalance Bischofswiesen

 

 

Der Mangel an Sauerstoff (medizinisch „Hypoxie“ genannt) regt den Körper auf vielerlei Arten an aktiv zu werden.

 

 

 

 

 

 

Folgende Vorteile des Höhentrainings sind mittlerweile

wissenschaftlich nachgewiesen:

 

  • Verbesserung des Fettstoffwechsels
  • Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit
  • Kürzere Regeneration nach physischen Belastungen
  • Schnellere und schonendere Rehabilitation nach Verletzungen
  • Verbesserung der Konzentration
  • Verbesserung der Bewegungsökonomie in Ballsportarten
  • Reduktion der Symptome der Höhenkrankheit
  • Frühzeitige Akklimatisierung vor Aufenthalten in großer Höhe



Vorteile des Höhentrainings

kurz zusammengefasst in einer Reportage von Pro7 Galileo

Funktionsweise

Hypoxie – ob unter natürlichen oder künstlichen Bedingungen – führt grundsätzlich zum partiellen Sauerstoffmangel in den verschiedenen Geweben.

Dieses O2-Defizit will der Körper so schnell wie möglich kompen-

sieren – und setzt deshalb im Organismus vielfältige Anpassungs-

reaktionen in Gang.

  • Hervorzuheben ist die Reaktion der Mitochondrien und Rezeptoren. Erstere zeigen bereits nach Minuten und wenigen Stunden Veränderungen, die weit vor denen der Blutneubildung liegen. Sowohl die Anzahl als auch die Oberfläche und das Volumen wachsen bereits kurze Zeit nach Reizbeginn.
  • Auch das Endothel (Zellen der innersten Wandschicht) der arteriellen Blutgefäße  reagiert empfindlich auf einen Sauerstoffmangel: Die Endothelzelle setzt vermehrt einen Gefäßwachstumsfaktor (VEGF) frei, der die Durchblutung verbessert und zur Bildung neuer Blutgefäße führt (Angiogenese). Diese Auswirkungen sind bereits nach Sekunden und Minuten messbar.
  • Zusätzlich steigert die Höhenluft die Enzymaktivität. Eine gut ausgewogene Belastung führt vor allem in den mittleren Höhenlagen (2.500 +/-200 m) zu einer Zunahme der oxidativen Enzyme (Citratsynthase). Das verbessert die aerobe Kapazität (maximale Kapazität der Sauerstoffaufnahme).