Die Saison 2011

Teneriffa 17.12. -  24.12.2011

Am 17.12. ging es für Andreas mit seinem Mountainbike eine Woche in den Norden von Teneriffa. Der Norden wurde gewählt, weil es dort eine abwechslungsreiche Natur zu erleben gibt, wie z.B. Strände, Kiefernwälder, riesige bewirtschaftete Flächen und auf über 2000 Höhenmetern die üblichen Lavawüsten. Diese Gegend ist so bewachsen, weil die Passatwolken ständig am Pico del Teide (3718 Meter hoch) hängen bleiben und somit die feuchte Luft, die Pflanzen versorgen kann.

Im Hotel angekommen wurde natürlich schnell der Radkoffer geöffnet und das Mountainbike fahrtüchtig gemacht. Keinen Kilometer gefahren, riss ich mir mein Schaltwerk samt Schaltauge ab. Nun hab ich natürlich keine komplette Werkstatt dabei und somit ging es per Pedes auf die Suche nach Ersatzteilen. Im Nachbarort gab es (ein Glück) einen Händler, der alles für mich da hatte. Somit ging es erst am zweiten Tag, mit neuem Mut, ab in die Berge.

Nach dem ersten Ausritt wurden die gesammelten Erfahrungen der Topographie in die weitere Planung der Strecken mit einbezogen und am Laptop geplant. Nun ging es fast jeden Tag an die 100 km ran und auch immer über 2000 Höhenmeter.

Nachdem ich mit meinem Bike nun schon einige Kilometer im Kiefernwald und Vulkangestein gesammelt habe, kam es zum Speichenbruch. War aber nicht schlimm, denn ich wusste ja, wer mir helfen konnte. Für die noch anstehenden Touren wurden direkt Ersatzspeichen mit in den Rucksack gepackt.

Am 4. Tag gönnten wir uns eine Pause und machten einen Ausflug in den Loro-Parque. Ein Muss für jeden, der auf Teneriffa ist. Hier gab es zig Tierarten zu sehen, die vom Aussterben bedroht sind. Unter anderem gab es auch faszinierende Shows mit Orcas, Delphinen und Seelöwen. Wer darüber mehr erfahren möchte, schaut bitte auf die Homepage von dem Park oder schaut sich diverse Videos auf Youtube an.

Ausgeruht und mit neuer Kraft ging es in die letzten Tage. Nun hieß es den höchsten Berg zu erklimmen. Am vorletzten Tag wurde dann eine Tour von 110 km mit 3100 Hm gemacht. Hierbei ging es von Puerto de la Cruze über 160 Kurven auf 2500 Hm zu der Base Station der Seilbahn. Diese fuhr die letzten Meter direkt hoch auf den El Teide. Für Mountainbikes ist die Gegend gesperrt und als Wanderer darf man dort auch nur mit einer Berechtigungskarte rein. Ich fuhr von Base Station wieder auf 2000 Hm runter um dann wieder auf 2500 Hm zum Observatorium hoch fahren zu können. Von hier hat man einen traumhaften Blick über dem kompletten Nationalpark. Ab hier ging es nun 40 km nur noch runter, natürlich durch die Lavawüsten, den Kiefernwald und am Ende durch die zahlreichen Bananenplantagen.

Am letzten Tag machten wir nur noch eine kleine Tour (60 km, 1100 Hm) weil die Räder noch gewaschen und verpackt werden mussten.

Insgesamt sind wir 450 km gefahren und haben dabei über 11500 Hm erklommen.

Die Insel ist einfach optimal zum Mountainbiken, und wer es bergig mag, der ist hier auf jeden Fall richtig.

Wer Fragen zu Strecken hat, kann gerne über diese Webseite Kontakt mit uns aufnehmen. Gerne erläutern wir die optimale Planung oder geben gefahrene Tracks für eurer GPS aus.


14.08.2011

Der härteste halbe Tag…. oder IRONMAN 70.3 Wiesbaden

Am 14.08.2011 war es mal wieder soweit. Torsten testete seine Form bei einem Wettkampf. Angesichts der veränderten Trainingssituation (das Geschäft geht nunmal vor) sollte es ein „ruhiger“ Testwettkampf für Köln und die Langdistanz werden. Die Langdistanz lässt sich Torsten nicht entgehen, komme was da wolle. Der Spaß und die Freude stehen da deutlich im Vordergrund.

Zum Wettkampfgeschehen:  

wie üblich erwartet man von der Marke IRONMAN einen gewissen Standard, der meiner Meinung nach nicht zu 100% erfüllt wurde. Die Strecke wurde im Vergleich zu den Vorjahren deutlich verändert. Das Schwimmen wurde von Wiesbaden nach Raunheim verlegt, wo man angesichts der vielen Bojen davon ausgehen musste, dass man sich irgendwann verschwimmt. Doch die Praxis zeigte, dass es doch ganz abwechslungsreich war und einfach mal etwas anderes als nur immer stumpf geradeaus zu schwimmen. Die Wechselzone 1 erreichte man nach gut 200 m bergauf durch ein Läufchen durch Sand. Der erste Wechsel zeigte sich deutlich schwieriger als die vorangegangenen, da ich wohl im Schulterbereich durch meine neuen Schwimmtrainingszeiten bei meinem neuen Verein KSV Baunatal-Triathlon etwas an Masse zugelegt habe.

Die Radstrecke:

die wurde aufgrund der Tatsache, dass das Schwimmen von Wiesbaden nach Raunheim verlegt wurde nicht gerade einfacher… Das Streckenprofil zeigte nämlich bei 90 Km einen Höhenunterschied von 1500 Höhenmetern auf.  Zwei anspruchsvolle Steigungen von rund 5 Km Länge und 9 % Steigung sind nicht ganz so einfach zu fahren. Was aber von Vorteil war: es gab kein dämliches „Gelutsche“. Das wiederum hatte einen fairen Wettkampf zur Folge. Manche Menschen können halt den Abstand nicht richtig einschätzen.

Mein Ziel war es, mich auf der Radstrecke nicht kaputt zu fahren. Also hielt ich mich an die Vorgaben meiner letzten Leistungsdiagnostik mittels Laktattest und Spiroergometrie. Es war eine sehr interessante Radstrecke mit vielen Kurven und genialen Abfahrten (von denen eine mit Überholverbot gekennzeichnet war :( ) Durch den vorangegangen Regen war die Radstrecke an einigen Stellen spiegelglatt und rief mich zur Vernunft, da es für mich um nichts ging. Die einzigen, die sich über die Radstrecke freuten, waren die Schweizer in unserem Hotel. Die Zitate „Endlich eine Radstrecke wie zu Hause!“ und „Heimspiel!“ ließen die Sieger der Altersklassenwertung und die Verteilung der Las Vegas-Slots schon vor dem Start feststehen. Nachdem ein Schweizer in der längeren Steigung singend mit „Jo, mir san mi´m Radl doh!“ an mir vorbeiflog, habe ich mir nur gedacht:  „Sei froh, dass in der Abfahrt Überholverbot ist, du Bergfloh!“.  ;)

Der Radpart war extrem hart, aber auch irgendwie schön.

Den abschließenden Halbmarathon ließ ich gemütlich angehen und testete nur  immer wieder an einzelnen Kilometerpassagen mein eigentliches Renntempo an. Man will ja im Ziel noch gut aussehen…Hatte den richtigen Riecher, da ich in der Sport1-Reportage beim Zieleinlauf gefilmt wurde und so in der Zusammenfassung zu sehen war…

Fazit dieses Ausflugs, der bis drei Tage vor dem Event noch auf äußerst wackeligen Füßen stand:

Schöne Trainingseinheit mit meinem neuen Gefährt und ein paar netten Mitradlern und guter Versorgung unterwegs.

PS: Den Hut ziehe ich vor all denjenigen, die sich am Samstag auf der Wettkampfbesprechung als Triathlon-Rookies geoutet haben und ihren „ERSTEN“ Triathlon auf so einer harten Strecke betritten und gefinisht haben.



22.05.2011

5. E.ON Mitte Kassel Marathon

Am Sonntag ging es für einige Sportler von triagnostiker.de beim 5. E.ON Mitte Kassel Marathon auf die Halbmarathon-Distanz. Jeder der Teilnehmer hatte im Vorfeld eine Leistungsdiagnostik in Form eines Laktattests und/oder mittels einer Spiroergometrie seine persönlichen Trainingsbereiche ermitteln lassen. Kombiniert mit einer Trainingsplanung wurden die möglichen Ziele klar definiert und angegangen. Für manche war es der erste Halbmarathon, für andere wiederum nur ein "Trainingslauf" um die großen Ziele der Saison zu erreichen. Bei bestem Sonnenschein und für Läufer schon fast zu warmen Temperaturen ging es für die fast 9.000 Läufer um 8:30 Uhr auf die Strecke. Ein Teilnehmer wurde von uns begleitet mit der klaren Zieldefinition, nicht schneller als 1:50 h zu laufen. Seine letzte Verletzung ist zwar abgeklungen, aber ein Überreiz wäre der weiteren Trainingsplanung nicht zuträglich. Also ging Torsten als Personal Pace-Maker mit auf die Strecke, um die gewünschte Zielzeit zu erreichen. Wie üblich ging es beim Startschuss wieder so los, als gäbe es kein Morgen mehr. Unbeeindruckt davon liefen wir unsere Pace, mit dem Wissen, dass wir einige von den "Davonläufern" auf dem Auedamm wieder einholen würden. Der Lauf verlief überwacht von Torsten wie geplant mit "Fullservice" (kompletter Wasserversorgung, dass der Läufer sich aufs Laufen konzentrieren kann) ab, so dass wir nach 1:50:13 h über die Ziellinie liefen. Dieser Job ging schon mal auf. Die anderen von triagnostiker.de betreuten Sportler erreichten alle ihre gesteckten Ziele oder übertrafen diese deutlich. Dazu unseren herzlichsten Glückwunsch! Mit System zum Erfolg!

 



10.04.2011

RTF Obereichsfeld Gieboldehausen 118 Km / 1085 Hm

Nach dem Marathon am vergangenden Wochenende stand diesen Sonntag eine Ausfahrt mit dem Bike an. Um ein ordentliches Kraftausdauertraining durchzuführen, wählte Andreas die RTF in Gieboldehausen mit einer Strecke von 118 Km und 1085 Höhenmetern. Hierbei startete er aber nicht alleine, sondern wurde von dem Team AKE-Radsport begleitet. 

Etwas verzögert starteten wir um 0910 Uhr mit einem Massenstart. Um uns langsam einzufahren, fuhren wir im hinteren Feld los, jedoch sind wir dort nicht lange geblieben. Das Unfallrisiko und auch das Tempo waren nicht annehmbar und somit sind wir schon auf den ersten 10 Kilometern ziemlich zügig unterwegs gewesen, um uns in die Spitzengruppen zu fahren. Dadurch, dass ich mit meinem Triathlonrad nicht in einer Gruppe fahren durfte, ließ ich mich erstmal nach hinten abfallen und startete dann (nachdem ich mich warmgefahren hatte) im Alleingang die Aufholjagd. Bei Kilometer 15 war ich auch wieder vorne mit dabei und fuhr sogar an allen vorbei. Irgendwann stellte ich fest, dass ich von vorne das Tempo für ca. 25 Radler vorgegeben hatte (Triathlon ist schon was anderes!). Irgendwann ging es in die Berge und die Gruppe zerbrach so langsam. Bei Kilometer 55 ging es richtig zur Sache, und wir erklimmten durch Serpentinen Meter um Meter. Bei Kilometer 80 machte ich einen Fehler: In einer Abfahrt habe ich meine Trinkflasche aufgefüllt und ein Gel genommen, leider ist in der Zeit die kleine Gruppe von 4 Mann davongezogen, und ich hatte nun keine Chance mehr ranzukommen. Im Alleingang ging es nun auf die letzten 40 Kilometer. Nach 3:40 Stunden und einem 32er Schnitt erreichte ich knapp 4 Minuten hinter dem Team AKE das Ziel.


Die Strecke selbst war sehr schön ausgesucht. Die Straßen waren gut und die Abwechslung der Topographie war super. Wie viele Radsportler insgesamt gestartet waren, weiß ich leider nicht, geschätzt würde ich auf 250 tippen. 

03.04.2011

Bilstein Marathon mit 1050 Hm auf 42,195 Km

Das Jahr ist noch jung, das Training lief bisher gut. Also musste ein Formtest her. Somit startete Andreas bei der Erstauflage des Bilstein Marathons, der über Stock und Stein gehen sollte. Durch die berufliche Belastung konnte er die letzten drei Wochen nicht so trainieren, wie es sonst üblich ist - somit konnte auch keine Wunschzeit gesetzt werden. Da er die Strecke nicht kannte, noch nie einen Berglauf gemacht hat, und so auch nicht wusste, wie die Höhenmeter sich auswirken würden, wurde keine Zeit gesetzt.

Um 10 Uhr ging es auf die Piste und auch direkt in den Wald. Am Anfang lief er noch mit einer bekannten Laufgruppe aus Treffurt mit, welche er über den Extremsportler Guido Kunze mal kennengelernt hat. Gut in den Tritt gekommen, hat er die ersten 5 Kilometer in 22 Minuten abgehakt. Irgendwann ging es immer tiefer in die Wälder, über sogenannte Singletrails und sogar über Treppen mussten Höhen- und Kilometer gemacht werden. Als es schließlich richtig hoch ging, konnte er sein Kampfgewicht ausspielen und Meter um Meter auf das Hauptfeld gutmachen. Die ersten 21 Kilometer, welche kurz vor dem bekannten Bilstein erreicht waren, hatte er in 1:39 Stunden erreicht. Jedoch war da noch nicht das Schlimmste vorbei. Bei Kilometer 26 wurde vorerst das Plateau des Bilsteines erreicht, und es ging bergab. Aber das heißt nicht, dass sich ausgeruht werden konnte. Die lange Bergabphase ging richtig in die Oberschenkel, aber das war in dem Moment auch egal, es waren ja nur noch 15 Kilometer :-). Auf den letzten 8 Kilometern ging es auch auf die letzten Höhenmeter, welche mitlerweile richtig weh taten. Das Ziel war aber schon nah, und somit ging es zum (gewollten) Endspurt über. Leider kam aber nicht mehr aus den Beinen, denn die Höhenmeter machten sich bemerkbar. Letztendlich ging es als 7ter zum Zieleinlauf in eine alte Werkhalle ("fast" wie in Frankfurt) und die Uhr stoppte nach 3:35:42 Stunden. Mit dieser Leistung hatte er nicht gerechnet - er scheint auf einem guten Weg für Wiebaden zu sein. Die nächste Woche wird durch aktive Regeneration geprägt sein, um die Beine von den Strapazen zu kurieren.

13.03.2011

Frankfurt Lufthansa Halbmarathon 21,1 Km

Kurz nach unserem Trainingslager ging es am 13.05. nach Frankfurt, um auf der Halb-

marathondistanz als Begleitung für eine Zielzeit von unter 2:00 Std zur Seite zu stehen.

Unser Proband war natürlich sehr aufgeregt und gar nicht so von dem geleisteten Training überzeugt. Wir wussten aber, wenn wir das Tempo vorgeben, dann wird er es auch schaffen. Um 10:05 Uhr war es dann auch soweit, der Startschuss war gefallen. Auf den ersten Kilometern hieß es nun, das Tempo zu finden. Ab und zu musste man unseren Lehrling bremsen, weil er durch die Menschenmenge der Läufer und Zuschauer sehr viel Gas gegeben hat. Die 10 km Marke hatten wir nach 54 Minuten erreicht und waren somit voll im Zeitplan. Ab Kilometer 16 wurde es recht zäh, da nur zwei Verpflegungsstellen unterwegs waren. Beim 17 ten Kilometer gab es nochmal Flüssigkeit und Kohlenhydrate, um die letzten 4 Km nochmal alles zu geben. Schließlich kamen wir bei Kilometer 20 zur Commerzbank Arena, welche wir über eine Autobahnbrücke erreicht haben. Die letzten 1000 Meter gingen um die Arena und endeten schließlich mit dem Einlauf in die Halle. Bei einer Zeit von 1:57:54 stoppte die Uhr, und wir haben alle Ziele erreicht, die gesteckt wurden. Mit ein paar schweren Beinen wurde unser Proband nach Hause chauffiert, und es wurde schon da über neue Ziele philosophiert. Mal sehen, der Halbe in Hannover wäre erst im Mai - vielleicht können wir dann die 1:50 mit ihm knacken. 

01.02 - 22.02.2011

Grundlagentrainingslager Lanzarote

Am 01.02. sind wir zu unserem dreiwöchigen Trainingslager nach Lanzarote aufgebrochen. Der  Sonne entgegen lechzend gab es schon am Paderborner Flughafen den ersten kleineren Schock zu verdauen. Nachdem bei der Gepäckabfertigung alles reibungslos ablief, musste Torsten bei der Personenkontrolle gleich mal rechts ran und weiter zur Sprengstoffkontrolle! Nachdem dort dann alles bereinigt war, konnten wir dann endlich Richtung Sonne aufbrechen.  Nach einem kurzen Zwischenstopp in Nürnberg ging es dann voller Hoffnung, dass auch unsere Räder im Flieger sind, auf nach „Lanza“.

 

Dort am Flughafen Arreciffe angekommen und unserer gesamtes Gepäck (vollzählig und unbeschädigt) in unseren Händen, gab es wieder einen kleinen Dämpfer. Der von uns gebuchte Radtransfer (im letzten Jahr hatte uns „Nacho“ die Räder ins Hotel gebracht und so sollte es auch dieses Jahr sein) fand nicht statt. Mit der Aussage der Reiseleitung, die Räder kommen im Bus mit, stiefelten wir auf zu unserem Bus. Da das Sondergepäck ja etwas später (also zum Schluss) ausgegeben wird, war der Bus natürlich schon bis auf unsere Plätze voll besetzt und eingeräumt. Der spanische Busfahrer staunte nicht schlecht, dass jetzt auch noch die Radkoffer mitsollten. Nach ca. 30 Sekunden Umpackerei des Busfahrers  nahmen wir uns schließlich der Sache selber an und luden das Gepäck der anderen Gäste um. Kolze versaute sich zudem noch seine weiße Jacke (das konnte ja noch lustig werden).

 

Am Hotel angekommen und eingecheckt ging es gleich daran, die Räder zusammenzubauen und uns ein wenig „einzurollen“. Was manche der Mitgereisten für einen Scherz hielten, war so angedacht.

 

Bei angenehmen 23°C und „leichten“ 42 km/h Gegenwind rollten wir uns

35 km gemütlich ein.

 

Die darauf folgenden Tage begannen an und für sich gleich. Kurz vor 8 Uhr Abstimmung zum morgendlichen 5 km Nüchternlauf. Gegen 9 Uhr gab es Frühstück (was bei einigen bis 12 Uhr hätte gehen können). Start zum Radfahren geplant 10 Uhr 30, meistens konnte diese Abfahrtszeit jedoch

nicht gehalten werden.

 

In der ersten Woche haben wir die Radeinheiten umfangs- und intensitäts- mäßig noch im Bereich der 100 km und 1000 Hm belassen. Da wir vor Abflug für uns noch eine Leistungsdiagnostik durchgeführt hatten, standen unsere Wattzahlen für unsere Trainingsbereiche fest. Mit den CycleOps Powertap-Naben konnten wir dann auch permanent unsere Daten erfassen und so unsere Trainingseinheiten gezielt steuern.

 

Einige Radgruppen, die mal wieder auf „Schnitt“ fahren wollten, wurden dann von uns aufgeklärt, dass man bei ca. 40 km/h Gegenwind mächtig viel Watt drücken muss, um einen 30iger Schnitt fahren zu können. Also, wir waren (bei dem Gegenwind) nicht mehr ganz in unseren Bereichen einer Grundlageneinheit.

 

Um ein abschließendes Fazit zu ziehen:

Wir sind alle unseren Zielen ein Stück näher gekommen, der eine etwas mehr, der andere etwas weniger. Kilometerkönig war mal wieder Kolze (wird Zeit, dass der ´ne Frau kennenlernt). Er hat am Tag vor dem Abflug noch die 2000 km Rad mit 24000 Hm voll gemacht (bei 52 km/h Gegenwind).

Die Laufkilometer lagen im 200 km Bereich, da wir hier die Lauf-ABC-Einheiten ja nicht in Kilometer umgerechnet haben. Die Schwimmeinheiten waren recht überschaubar (da gab es nur einen „Poolschreck“, der die All-Inclusiv- Urlauber von ihrem wohlverdienten Mittagsschläfchen abhielt, indem er sein neues Equipment-Zugseil für den Pool testete).

 

Das Wetter war uns wie immer treu, das Hotel war gut, die Verpflegung (wenn man es an den ausgehungerten All-In-Urlaubern vorbeigeschafft hatte) sehr gut.