Die Saison 2010

12.09.2010

1. Balzerbornlauf in Bad Sooden-Allendorf

Nach einer Woche nach der Langdistanz in Köln stand heute der erste Balzerbornlauf in Bad Sooden-Allendorf auf dem Programm. Andreas wollte hier auf der 10 km Strecke Präsenz zeigen und natürlich die Arbeit der Organisatoren mit seiner Teilnahme würdigen.


Pünktlich um 1100 Uhr fiel der Startschuss für den Hauptlauf über 5 und 10 km. Man konnte schlecht einordnen wer nun "nur" 5 km läuft und nach wenn man sich richten könnte um vorne bei dem 10 km Läufern mit zu spielen. Schließlich war das Feld schon nach wenigen Metern gezogen und die Cracks hatten sich vorne sortiert. Auch Andreas war vorne mit dabei. Er sortierte sich schließlich auf dem dritten Gesamtplatz ein und lief auch auf dieser Postion in das Ziel. Seine Zeit betrug 39:14 min und damit belegte er Platz 2 bei den Männern. Keine 7 Tage nach dem Triathlon in Köln ist diese Zeit Wahnsinn. 


Die Veranstaltung war sehr gut organisiert und hatte alles was zu einem Volkslauf dazu gehört. Beginnend mit dem Einchecken und den Startertüten, über die Verpflegung, der Absperrung der Strecke, bis hin zu der Siegerehrung und den Präsenten war hier einfach alles perfekt. Diese Veranstaltung hat eine große Zukunft vor sich und wächst hoffentlich etwas auf. Für das erste Mal waren aber immerhin 110 Läufer am Start.

05.09.2010

Cologne 226 - The Iron Distance

Am 05.09.2010 war es soweit: 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad fahren und 42,195 km Laufen standen auf dem Plan. Hier nun ein kleiner Bericht, wie Torsten und Andreas den Tag erlebt haben.


Andreas:

Pünktlich um 0700h ertönte der Startschuss im 19 Grad warmen Fühlinger See. Das Feld sortierte sich recht schnell, und man hatte nicht die Prügelei wie bei manch anderen Wettkämpfen. Gut geschwommen kam ich nach 1:04:06 h aus dem Wasser und konnte mich auf das Rad fahren vorbereiten. Nach gut 5 min verließ ich die Wechelzone und begab mich auf 180 km durch und um Kölle. Durch meine Leistungdiagnostik und meiner Powertap-Nabe wusste ich auch, dass ich 220 - 230 Watt durchtreten kann. So bin ich dann auch losgerumpelt. Ich machte eine Position nach der anderen gut und schaute ständig auf meinen Radcomputer. Mit einem 37 kmh-Schnitt machte ich Km für Km. Bei Km 160 hatte ich nun am Hinterrad einen Platten. Kurz abgewägt, ob ich wechsel oder weiterfahre, fuhr ich schließlich weiter. Auf dem neuen Asphalt in der Stadt war dies mit den Schlauchreifen kein Problem. Zwar ging nun meine Geschwindigkeit in den Keller, aber ich verlor nicht soviel Zeit wie bei einem Wechsel am Hinterrad. Nach 5:00:49 h (36kmh/Schnitt) und zwei Pinkelpausen kam ich zur zweiten Wechselzone in der Innenstadt an. Nun folgte nur noch ein Marathon zum Auslaufen :-). Kaum in den Laufschuhen ging es auch schon über viele viele Treppen vom Mainufer hoch zur Deutzer-Brücke. Schon da tat alles weh :-)! Die ersten Kilometer hieß es nun wieder den Rhythmus zu finden. Die ersten 2 km hab ich mit 4:20 min gelaufen - viel zu schnell! Dann habe ich mich langsam bei 4:50 min eingependelt und legte auch viel Wert auf anständige Ernährung. Somit habe ich immer ordentlich getrunken und regelmäßig meinen Speicher mit Gels aufgefüllt. Nun konnte ich von einer Super-Laufform profitieren. Schließlich kam ich nach weiteren 3:33:26h im Ziel am Heumarkt an. Dies bedeutet eine Gesamtzeit von 9:48:03h und einen Zieleinlauf als 24ter Gesamt.


Hierbei sieht man wieder einmal, was ein strukturiertes Training in Verbindung mit Leistungsdiagnostik bringt. Ich verbesserte mich innerhalb weniger Monate um 40 min auf der Langdistanz..


 

Torsten:

Das Wettkampfgeschehen aus meiner Sicht:

Natürlich ging es auch bei mir um 0700 Uhr mit dem Schwimmen los. Im größten Schwimmbecken Deutschlands kann man sich getrost am Anfang etwas von der Meute distanzieren und dann gemütlich vor der Wendemarke auf die Ideallinie zuschwimmen. Die Auftaktdisziplin verlief wie erwartet gut, und so kam ich nach 58:59 min auf Position 26 aus dem Wasser. Hier machte es sich bemerkbar, dass ich nach meinem Unfall mehr schwimmen als Rad fahren war. So ging es völlig relaxt und scherzend mit unseren Supportern auf die 180 km lange Radstrecke. Dies sollte dann auch mit zur größten Herausforderung werden, da mein Fahrrad erst vier Wochen vor dem Event wieder fahrbereit war (der gegnerischen Versicherung war doch tatsächlich aufgefallen, dass man nach drei Monaten auch mal einen Gutachter beauftragen kann, der die Schadenshöhe ermittelt. Bis dahin durfte ja keine bauliche Veränderung vorgenommen werden. Nochmals vielen Dank an die .....Versicherung! Ich werde euch weiterempfehlen!!!) So, wieder zum Renngeschehen: die ersten Radkilometer liefen fast schon zu perfekt ab. Die angedrohte Ansage an Andreas: "Wenn du auf dem Rad an mir vorbeifährst, bleibe ich dran", ließ ich aufgrund bekannten Trainingsrückstandes lieber sein. Mich wunderte es nur, dass auf den ersten beiden Runden der Abstand zwischen uns ziemlich konstant blieb. Dies konnte nur zwei Gründe haben. Entweder ist bei Andreas was passiert, oder meine Pace ist zu hoch. Eine kurze Selbsteinschätzung nach ca. 80 Km ließ mich zu der Erkenntnis kommen, dass ich lieber ein wenig Geschwindigkeit herausnehmen sollte, da meine längste Radausfahrt dieses Jahr nicht ganz 180 Km waren :). So ließ ich das Rad fahren dann auch unter den für dieses Jahr bestmöglichen Leistungsfähigkeiten nach 5:26:13 ausklingen. Der abschließende Marathon sollte mehr Kopfsache als Muskelarbeit werden, denn ich hatte drei Teilziele bei diesem Event: 1. Gut schwimmen und diesen Ausrutscher vom Swim and Run wieder wettmachen 2. Nicht von Andreas überrundet zu werden (der ist in der Blüte seiner Jugend) 3. Trotz der fehlenden Kilometer und inaktiven Wochen noch unter 11 Stunden bleiben.

Den Marathon absolvierte ich mehr oder weniger mit gemischten Gefühlen. Die Leistungsdaten sagten mir zu, so dass ich auf den letzten Kilometern mit der Gewissheit, auch mein drittes Teilziel erreicht zu haben, ins Ziel laufen konnte.


Mein erster Dank geht an meine Frau, die mich in der Zeit meines Nichtstuns nach dem Unfall ertragen musste (inaktive Triathleten sind halt unausstehlich).

Mein zweiter Dank gilt dem Physioteam im Atrium, die mich wieder richtig gut hinbekommen haben (anfänglich hieß es, dass alle Events für dieses Jahr ausfallen würden).

Mein dritter Dank geht an unsere Super-Supporter. Wer soll es denn richten, wenn die BEIDEN Triagnostiker zeitgleich am Start sind. Nochmals Danke an Stefan (wie jedes Jahr), Michelle und Marvin und Super-Lob an Kamerafrauchen!


Zu einem Statement nie wieder eine Langdistanz zu absolvieren wird mich keiner bewegen können!!! Dafür ist Lanzarote zu schön.


Ach so, meine Marathonzeit von 4:21:57 und meine Zielzeit von 10:55:58 sind für dieses Jahr und unter diesen Umständen akzeptabel.

28.08.2010

7. WerraMan in Eschwege

Der Wetterbericht für den 28.08. versprach nichts Gutes. Der Wind sollte mit über 25 km/h blasen und Wasser von oben sollte ebenfalls kommen. Der Wettkampf ging pünktlich um 12:00 Uhr mit dem Start im 19 Grad warmen Werratalsee los. Durch den böigen Wind war der Werratalsee sehr aufgewühlt und sehr wellig. Nach dem 400 m Schwimmen musste man erstmal ca. 300 m in die Wechselzone laufen, welche Andreas nach 9:19 min auf Platz 7 erreichte. Die 23 km lange, wellige Radstrecke wurde inklusive beider Wechsel in 34:51 min bewältigt. Dies war die drittbeste Radzeit des Tages. Auf Platz 4 liegend ging es nun auf die letzten 5 km. Leider war das Podium schon knapp 45 sec weg und somit konnte das Laufen locker angegangen werden. Natürlich mit Absicherung nach hinten. Nach einer Endzeit von 1:02,38 wurde das Ziel als gesamt Vierter und in der AK auf Platz 1 beendet. Trotz der Wetterbedingungen und den Umständen beim Laufen wurde die Strecke schneller bewältigt als letztes Jahr. Nun ist Ausruhen für nächsten Sonntag angesagt.

 

Die letzten Stunden zum Start der Langdistanz laufen!


Die Veranstaltung selber wird immer besser organisiert und hat eine sehr schöne, aber ach anspruchsvolle Strecke. Nach der Siegerehrung, die gegen 17:00 Uhr durchgeführt wurde, hat es angefangen zu regnen :-)! 

11.07.2010

Erneute Hitzeschlacht beim Cherry-Man in Witzenhausen

Bei 34 Grad und kaum einem Lüftchen, startete Andreas am Samstag, dem 10.07. gegen 13 Uhr auf der Sprintdistanz in Witzenhausen. Ziel sollte es sein, trotz der äußeren Bedingungen, eine ca. 1stündige Tempoeinheit durchzuziehen.


Leider gibt es beim Cherry-Man keine Zwischenzeiten, und somit kann ich nicht sagen, in welcher Disziplin ich welche Zeit habe. Das Schwimmen, also die 400 m, lief ganz gut und meine Arme fühlten sich auch gut an. Als ich das Wasser verlassen habe, merkte ich sofort meine Oberschenkel. Ich hoffte, dass das während des Radsplits vergeht. Hier bekam ich wohl jetzt die Quittung für das Krafttraining vom gestrigen Tag :-(. Als ich zu meinem Rad kam, musste ich feststellen, dass der Radständer, an dem alle Räder hingen, zusammengebrochen war. Jetzt hatte ich erstmal damit zu tun, mein Bike unter den anderen Rädern zu bergen. Als ich mein Bike endlich hatte, kam ich relativ gut in den Tritt und konnte die 22 km mit einen 38er Schnitt abreissen. Hierbei ist zu beachten, dass die Radstrecke 206 Höhenmeter mit drin hat. Guten Mutes ging es nun zum Laufsplit auf die 5 km Strecke durch die Witzenhäuser Innenstadt. Beim Laufen merkte man nun auch die drückende Hitze. Am liebsten hätte ich alle 200 m eine Wasserstelle gehabt :-). Beißen hieß es nun, und das tat ich auch. Ich hörte zwar nun meine Oberschenkel schreien, aber je schneller man läuft, desto schneller ist es vorbei :-). Mit einer Endzeit von 1:02:20 h auf den 0,4 / 22 / 5 km langen Kurs bin ich 20 sec schneller als letztes Jahr. Allerdings waren einige Starter aus der Triathlon Bundesliga mit am Start, und so bin ich auf dem 5ten Gesamtplatz gelandet.


Mein Ziel habe ich jedoch erfolgreich erreicht, und wenn man bedenkt, was ich für ein Training mache, ist es sogar mehr als gut. Mit wenig Zeit effektiv trainieren - lasst euch beraten und spielt auch mal vorne mit :-)!

03.07.2010

Hitzeschlacht beim WVC-Triathlon in Kassel

Am Samstag den 03.07. waren es 37 Grad, und was macht man als Triathlet??? Natürlich eine Olympische Distanz!

Dieser Wettkampf sollte nach einer anstrengenden Trainingswoche, mit dem Schwerpunkt Tempo und Tempoausdauer, den letzten Reiz setzen. Genau nach der Halbzeit vom Spiel Deutschland - Argentinien (4:0), ging es für uns Punkt 1700 Uhr auf die 1,5 km lange Schwimmstrecke in der angenehm kühlen Fulda. Nach einer Schwimmzeit von 20:34 min verließ Andreas als 14ter das Wasser und musste nun auf die brennend heiße Radstrecke. Hier konnte er wieder einige Plätze nach vorne gut machen und legte eine Radzeit von 1:12:49 h auf den 40 km hin. Zum Schluss warteten noch die 10 km zu Fuss auf einer neuen Laufstrecke. Nach 40:41 min und der viert besten Laufzeit beendete Andreas diesen Wettkampf mit auf dem 6 ten Gesamtplatz und in der Altersklasse auf Platz 2. 


Diese Woche wird nun ruhiger gemacht, allerdings nur bis Samstag. Dann ist der Cherry-Man in Witzenhausen mit einer SD auf dem Plan.

20.06.2010

Training extrem beim Swim & Run Cologne 2010 auf der Langdistanz

Heute, 20.06.2010, war es mal wieder soweit, Torsten und Andreas starteten auf der Langdistanz (4 km schwimmen und 21 km laufen) gemeinsam. 

Früh ging es nach Köln zum Fühlinger See, auch bekannt als größtes Schwimmbecken der Welt. Für Torsten war es nach seinem Unfall die erste richtige Trainingseinheit bzw. der erste Wettkampf für dieses Jahr. Andreas sah das ganze auch unter dem Gesichtspunkt der Leistungsüberprüfung. Um 11.10 Uhr erfolgte der Start im 19 Grad "warmen" See und einige Profis schoßen direkt los. Torsten hatte seine ersten 2 km in 25 min erledigt, Andreas brauchte 35 min. Verwunderung kam in der Wechselzone auf, die Andreas nach 1:10:52 (24 ter Gesamt der Männer) erreichte. Denn Torsten kam erst nach 1:12:30 (32 ter Gesamt der Männer) aus dem Wasser. Hier machte sich nun recht schnell der Trainingsrückstand zum Teamkollegen bemerkbar. Nun ging es zum laufen auf die 21 km. Andreas sein Hauptziel war es, den Halbmarathon unter 1:30 h zu laufen. Er ging das ganze in 4:10 min/km an und konnte das Tempo auch halten. Somit hat er in 1:26:39 die 21 km geschafft und konnte sich mit der 6 besten Laufzeit over-all, sich auf Platz 10 in der Gesamtwertung der Männer mit einer Endzeit von 2:37:31 einreihen. 

Torsten sein Trainingsrückstand war nicht mehr zu übersehen. Seine Laufzeit betrug 1:46:08. Mit einer Endzeit von 2:58:38 erreichte er das Ziel und konnte sich auf Platz 45 wieder finden.


Jeder hat im Endeffekt sein Ziel erreicht: Torsten hat seine erste "richtige" Einheit nach seinen Unfall gut überstanden und Andreas konnte seine Laufleistung nach einen 4 km Schwimmen testen.

06.06.2010

Mitteldistanz beim Wasserstadt Triathlon Hannover

Nach der Anreise am Morgen wurde erstmal eingecheckt und Streckenbesichtigung durchgeführt. Auch das Thermometer wurde im Auge behalten. Um 11.15 Uhr erfolgte der Start im 19 Grad "warmen" Wasser und wir wurden auf die 2km lange Wendepunktstrecke geschickt. Nach selbst gemessenen 32 min kam ich aus dem Wasser und durfte mich auf den ca. 500 m langen Weg in die Wechselzone machen. Nun ging es auf die 90 km lange Radstrecke die 360 Höhenmeter drin hatte. Gut in den Tritt gekommen, konnte ich nun mit meinen Experimenten in Sachen Verpflegung anfangen. Ich konnte meinen Tritt gut halten und bin so nach 2:32 Stunden inkl. beider Wechsel vom Rad runter. Dies entspricht einen Schnitt von 37 kmh. Erschrocken habe ich mich beim Blick auf das Thermometer am Rad, hier standen 29 Grad. Zuletzt ging es auf die 21,1 km lange Laufstrecke. Hier habe ich auch versucht meine Verpflegung zu optimieren. Ich konnte einen Schnitt von 4:30 min/km anlaufen. Gegen Ende machte sich aber die Wärme bemerkbar und ich musste mir an jeder Verpflegungsstelle  den Kopf kühlen. Nach 1:37 konnte ich dann auch den Halbmarathon beenden. Insgesamt bin ich mit 4:44:11 Stunden in das Ziel gelaufen.

Damit bin ich 31 ter von Gesamt 331 und in der Altersklasse bin ich auf Platz 6 gelandet. 

29.05.2010

Ederauen Triathlon Fritzlar

Am 29.05. war der Volkstriathlon mit einer Sprintdistanz (550/20/5) in Fritzlar. Es war bis kurz vor dem Start ein richtig guter Tag. Vor dem Start wurde ich von einem Schiedsrichter angemahnt, weil ich einen Speedsuit anhatte, jedoch war dieser laut dem Regelwerk erlaubt. Nun musste ich diesen ausziehen und hatte nun  zwei weitere Probleme. Einmal hatte ich eine Hose mit Taschen auf der Rückseite an, welche beim Schwimmen ungemein bremsen und nach dem Schwimmen hatte ich ein nasses enges Oberteil, wo ich erstmal wieder rein musste. Mit einer Schwimmzeit von 9:59 min und als 30ter bin ich erst aus dem Wasser. Der Wechsel auf das Rad lief erwartungsgemäß sehr langsam und somit bin ich mit etwas Frust auf das Rad gestiegen. Nun musste ich erstmal Positionen gutmachen. Auf dem Rad konnte ich 19 Mitkonkurrenten einholen. Leider war auf den letzten 300 Metern vor der Wechselzone Überholverbot, denn dort wurde ich durch überrundete Teilnehmer wieder einmal aufgehalten. Meine Radzeit betrug 40:05 min. Der Wechsel zum Laufen lief dann ganz gut, allerdings bekam ich nun Krämpfe im Oberschenkel und musste Pace rausnehmen. Nach gut 1,5 km ging es wieder und ich konnte noch 4 Plätze gut machen. Nach 18:58 min hatte ich das Laufen auch geschafft.


Nach 1:09:02 h bin ich als siebter insgesamt und dritter in der AK ins Ziel gelaufen. Hier wäre insgesamt bestimmt noch mehr drin gewesen, leider war dies wohl nicht mein Tag und nicht jeder hatte 13 Tage vorher einen Marathon gemacht.

16.05.2010

42,195 km durch Kassel beim E.ON Marathon

Nach langer langer Zeit war es mal wieder soweit, einen Marathon galt es zu bestreiten. Nach drei Wochen Trainingsabstinenz war es mein großes Ziel überhaupt die Ziellinie zu erreichen. 


Ich, Andreas, habe mich vorsichtshalber mal im hinteren Startbereich eingeordnet. Um 9 Uhr war es endlich soweit, der Startschuss ertönte. Mein Puls war schon recht hoch, aber das ist normal, zumindest sollte sich das spätestens bei Km 7 eingependelt haben. So war es dann auch, ich konnte eine Speed von 4:30 min/km anlaufen und fühlte mich auch ganz gut. Nach ein paar Gesprächen mit ein paar anderen Läufern lief ich irgendwann auf die Pacemaker von 3:14 auf und wollte eigentlich im Windschatten bleiben. Mir fiel es allerdings schwer, das Tempo zu drosseln, und so habe ich entschieden, mein Tempo weiter zu laufen und hoffe das das gut geht :-)! Nach 1:36 Stunde habe ich schließlich Km 21 passiert. Ab Km 30 wurde es spannend, denn die Strecke wurde nun ein wenig wellig. Hier wurde ich nun auch automatisch gebremst und konnte meine 4:30 nicht halten. Ab Km 39 wurde es nochmal richtig unangenehm, denn die Aue wartete mit Kopfsteinpflaster auf uns. Nachdem dies auch geschafft wurde, ging es zum Endspurt über, zumindest der Kopf hatte es vor :-)! Die letzten paar Kilometer waren von Zuschauern sehr stark besucht und so flog ich die letzten Meter ins Ziel.

Zielzeit letztendlich ist 3:12,36 h. Dies ist ein Ergebnis, welches ich überhaupt nicht erwartet habe. Jetzt gilt es schnell zu regenerieren, denn in drei Wochen steht eine Mitteldistanz auf dem Plan.

09.05.2010

Starkes Feld beim Duathlon in Baunatal

Das erste Rennen in diesem Jahr war der Duathlon in Baunatal. Die Streckenlänge betrug 5 km laufen, 30 km Rad fahren und nochmals 5 km laufen.


Vor dem Start machte sich schon ein wenig Nervosität bei mir, Andreas, breit, schließlich waren einige Cracks mit am Start, z. B. der Europameister im Duathlon. Des Weiteren musste ich beruflich knapp 3 Wochen vom Training aussetzen.

Um 14 Uhr ging es schließlich los. Leider standen wieder einmal viele mit in den ersten Reihen, die ihre Laufleistung wohl höher eingeschätzt haben. Nach 17:34 min konnte ich die ersten 5 km abhaken. Nun ging es auf die 30 km Radstrecke, die dieses Jahr gegen den Uhrzeigersinn abgefahren werden musste. Auf dem Rad lief es nur so halbwegs gut. Eine Radzeit von 51:39 min inkl. beider Wechsel war nicht wirklich meine Vorstellung. Letztendlich war es jedoch die achtbeste Radzeit insgesamt. Bei den letzten 5 km per Pedes konnte ich es eher ruhig angehen lassen. Vor mir war keiner mehr in Reichweite und die Jungs hinter mir brauchte ich nur in Schach halten. Somit kam beim letzten Split eine Zeit von 18:13 min raus.


Gefinisht habe ich in 1:27:26 h und somit bin ich in der Gesamtwertung auf Platz 7 und in der Altersklasse auf Platz 1 gelandet.

02.05.2010

Debütantin beim Halbmarathon in Hannover erfolgreich

Nach einer schlaflosen Nacht für unsere Debütantin fuhren wir am 02.05 nach Hannover um einen Halbmarathon zu laufen. Hier sollte es sich nun zeigen, ob sich die letzten drei Monate Training gelohnt haben. Da wir recht früh in Hannover angekommen sind, hatten wir noch genug Zeit in Ruhe die Startnummern zu holen und nochmal den Koffeinspiegel zu erhöhen. 

Ziel sollte es sein, die 21 km in 2 Stunden zu bestreiten. Um 11.15 Uhr war es endlich soweit. Andreas war mit einen Paceband ausgestattet und hatte nun den Auftrag, die Zeiten zu kontrollieren und Getränke bzw. Gels zu besorgen. Leider war das Feld am Anfang sehr eng beieinander und so sind wir den ersten Kilometer in knapp 6 min gelaufen. Auf dem 2ten Kilometer lockerte es sich schließlich schon auf und wir konnten unser Tempo von 5:40 min/km anlaufen. Die nachfolgenden km liefen so gut, dass wir uns auf 5:30 min/km eingependelt haben. Die Versorgung mit Getränken war bestens, schließlich kam alle 4 km eine Station. Bei Km 10 gab es zur Stärkung ein Gel. Hier in diesem Bereich musste Andreas auch öfters mal als Bremse agieren, denn unser "Neuling" wurde immer schneller und ließ sich von den Zuschauermassen am Rand verleiten. Zwischenzeitlich ging es locker auf 5:10 min/km zu. Bei Km 16 gab es noch ein Gel um die letzten 5000 m zu bestreiten. Ab hier lief Andreas auch stellenweise vor, um das Tempo anzugeben. Bei Km 19 wurde es langsam spannend. Unsere Debütantin wollte doch tatsächlich langsamer machen, dies ließ Andreas aber nicht zu. Schließlich waren es nur noch 2 km und knapp 11 min. Noch ein paar Sprüche und ein bißchen Spaß und schon waren wir kurz vor dem Ziel. Die letzten Meter lief Andreas bei Seite und ließ unseren "Halbmarathoni" vor, um den Zieleinlauf voll genießen zu können. 


Gratulation, nach 1:56,54 h war es geschafft. Von 0 auf 21 km in drei Monaten und dann so eine Zeit! Mal sehen wo das noch hinführt ;-)!

19.03. - 26.03.2010

Trainingslager Mallorca

Ziemlich früh, um 05:40 Uhr, hob der Flieger am 19.03 in Richtung Mallorca ab. Kaum dort gelandet und im Hotel eingecheckt, wurde schnell das Bike zusammengebaut. Die erste Ausfahrt sollte erstmal wieder zum Einrollen gemacht werden, allerdings hab ich den Absprung von der Radgruppe nicht rechtzeitig geschafft und somit wurden schon am ersten Tag 156 km gefahren. Die Länge der Strecke hat über den gesamten Aufenthalt auf der Insel nicht wirklich abgenommen. Nur einen Tag hatten wir Regen und deshalb sind wir dort weniger gefahren. Ansonsten wurden fast täglich noch die Laufschuhe, nach den 5 h Rad, gebunden um ca. 10-14 km zu laufen. Hierbei wurde natürlich schon auf Tempo geachtet, denn gelaufen sind wir nun im Winter schon genug. Das Radtraining der Woche wurde von einem reinen Radtrainer begleitet. Somit haben wir auch fast alle Trainingsformen im Programm gehabt. Letztendlich sind wir 800 km mit über 8000 Hm Rad gefahren und knapp 70 km gelaufen. Das Wetter war meist trocken, jedoch ein ständiger Wechsel zwischen Wolken und Sonne.  


Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an die Triathlonkollegen vom Team EJOT Buschhütten die mich die Tage dort zum Training aufgenommen hatten und mich gut gequält haben.

08.01. - 29.01.2010

Trainingslager Lanzarote

Am 08.01.2010 starteten wir ziemlich früh in Richtung Sonne. Im Gepäck war unsere komplette Tria-Ausrüstung um den Grundstein für die kommende Saison zu legen. Untergebracht waren wir im Hotel Occidental Grand Teguise mit Halbpension. Direkt am ersten Tag hieß es auch schon sich locker zu fahren. Bei der Tour stellten wir ziemlich schnell fest, dass wir viele Höhenmeter in den kommenden Wochen zu erklettern haben. In den kompletten Wochen sind wir 1700 km Rad mit 24000 Hm gefahren, gefolgt von ca. 200 Laufkilometer und ein paar Kilometer im Wasser. Mit diesen Daten sollte der Grundstein für das Jahr gelegt sein. Natürlich haben wir uns auch mal die Insel vom Auto aus angeschaut und haben einen Kultur- und Sightseeingtag gemacht. Unter anderen waren wir Kamelreiten. Andreas sein Kamel hatte irgendwelche Laufprobleme und somit wurde er gut durchgeschüttelt. In Deutschland wieder zurück, war es für uns sehr unangenehm. Wir waren Temperaturen um die 25°C gewohnt.